Peter-Mählmann-Stiftung fördert podcast-Projekt

Tag der offenen Tür an der Schule An der Burgweide: Preisverleihung, Podcast-Premiere und ein außergewöhnliches Jubiläumsjahr
Am Tag der offenen Tür der Schule An der Burgweide wurden die ersten Gäste direkt in die Aula begleitet – dorthin, wo an diesem Nachmittag die Preisverleihung der Peter- Mählmann-Stiftung stattfand. Auf der Bühne begrüßte eine Lehrkraft das Publikum und übergab sie an sechs Schüler*innen, die souverän die Veranstaltung eröffneten.
Die Kinder der sechsjährigen Schule An der Burgweide sind Bühne und Auszeichnungen gewohnt. 2025 war ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr: Sowohl der Deutsche Schulpreis als auch der Deutsche Demokratiepreis für Schulen gingen an die Einrichtung in Kirchdorf-Süd. Zwar fehlt es der Schule weiterhin an Vielem – sogar eine offizielle Pokalvitrine gibt es noch nicht – doch die Doppelauszeichnung hat die Burgweide bereits jetzt in der Chronik des Deutschen Schulpreises fest verankert.
Noch bevor die Jury des Schulpreises anrückte, hatte die Redaktion der schuleigenen Zeitung Burgnews Besuch aus dem Stadtteil: Sebastian Menk, Filialleiter der HASPA Kirchdorf, wollte sich persönlich ansehen, wie rund 45 Kinder gemeinsam eine Redaktion betreiben. Man kennt sich im Stadtteil – und man unterstützt sich. So begegnen sich Menk und die Jungredakteur*innen bei der Preisverleihung inzwischen im kollegialen Du.
Dass sie sich an diesem Tag erneut auf der Bühne treffen – diesmal zu einem Live-Podcast –, hat gute Gründe. Denn Zuhören ist nicht nur für Podcasts eine wichtige Grundlage. Bei seinem Besuch hatten die BURGNEWS-Kinder dem Filialleiter berichtet, dass sie ihre Zeitung zwar durch größere Bilder und klarere Schrift stärker für Erst- und Nichtleser*innen geöffnet haben. Die sprachlichen Hürden im Stadtteil bleiben jedoch bestehen. ”Wir müssen Podcasts machen“ so die Redaktion – ein Medium, das vielen Familien den Zugang erleichtert.
Sebastian Menk hörte aufmerksam zu – und erkannte das Potenzial der jungen Reporter*innen sofort: ”Wow, wo kann ich helfen?“ Die Antwort darauf wird im Stadtteil sicher noch länger zu hören sein.

